Buchtipp: Emmy Laybourne – Monument 14

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BildDER WELTUNTERGANG IM JUGENDBUCH HAT HOCHKONJUNKTUR.

Seit Erscheinen der Panem-Trilogie stapeln sich postapokalyptische Romane vor allem auf amerikanischen Büchertischen. Viele sind sehr schnell auch ins Deutsche übersetzt worden. Denn Apokalypse heißt der neue Trend, der dem Vampir-, Elfen und Gestaltwandler-Boom Konkurenz zu machen scheint. Viele junge Leser (aber auch ältere! ,-) reizen aktuell Romane und insbesondere Reihen, in welchen junge Überlebende nach einem Weltuntergangsszenario in einer postapokalyptischen Welt ums Überleben kämpfen müssen. Besonders spannend ist dabei die Frage, wie die Überlebenden trotz zahlreicher Gefahren und Bedrohungen wieder  in Gruppen und Gesellschaften zusammenfinden, und was in der „Neuen Welt“ an Strukturen, Traditionen und Werten erhalten und was abgelöst werden wird.

Vergangenes Jahr entdeckte ich in diesem Zusammenhang eine fantastische neue Trilogie für mich, die zum damaligen Zeitpunkt nur in englischer Sprache erhältlich war: Monument 14 von Emmy Laybourne.
Momentan sind die ersten beiden Teile auf Englisch lieferbar:
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Monument 14, Feiwel & Friends 2012 (inzwischen auch als Paperback erhältlich)
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Monument 14 – Sky on Fire, Feiwel & Freinds 2013 (ebenfalls im Hardcover und Paperback erhältlich)
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Der abschließende Band wird im Mai 2014 auf Englisch unter dem Titel  „Savage Drift“ erscheinen.
Der Heyne Verlag bringt die Jugendbücher auf dem deutschen Markt heraus. Zu Beginn des Jahres ist Band 1 erschienen, Band 2 und eine exklusive Geschichte zur Reihe als kostenloses E-Book werden im Mai in der Reihe Heyne fliegt folgen.
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Um was geht es?
In Band 1 lernt man die Brüder Alex und Dean kennen, die sich mit 12 anderen Schülern nach einem unnatürlich gewaltigen Hagelsturm in einen Supermarkt retten. Sie können zunächst nicht raus, da in einem nahegelegenen Armeelabor giftige Substanzen freigesetzt worden sind, die auf den Menschen eine furchtbare Wirkung haben können. Diese hängt von der jeweiligen Blutgruppe ab. Paranoia, Unfruchtbarkeit, innere Blutungen und aggressive Ausbrüche und Raserei befallen die Bewohner Monuments in Colorado.
In diesem Auftaktband beschreibt Laybourne, wie sich die Kinder und Jugendlichen mit ihrer Situation zu arrangieren versuchen, sie verschiedenen Gefahren trotzen und sich zunächst in dem Superstore häuslich einrichten.
Im Fortsetzungsroman macht sich ein Teil der Gruppe nun auf den Weg, am knapp 100 Kilometer entfernten Denver Flughafen Hilfe zu suchen. Von dort- so heißt es – werden die Menschen nach Alaska ausgeflogen. Dean, die schwangere Astrid, die kleinen Zwillinge Caroline und Henry sowie Chloe bleiben im Supermarkt zurück…
Die Grundidee Laybournes finde ich sehr originell. Die Bücher sind flüssig und flott geschrieben und von der ersten Seite an äußerst spannend erzählt. Detailiertere Charakterschilderungen sollte man aber nicht erwarten.
Der Plot ist so gut, dass auch bereits eine Verfilmung in Planung ist. Auf Band 3 darf man gespannt sein! Ich werde eine ausführliche Rezension dazu verfassen.
Um die Neugier noch etwas mehr zu wecken… hier die Buchtrailer:

 

Siehe auch: Rick Yanceys: „DIe 5. Welle“

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